„Blasmusikpop“ war wohl die literarische Sensation des vergangenen Sommers: In ihrem Debütroman entwirft Vea Kaiser den skurrilen Mikrokosmos des kleinen Bergdorfs St. Peter am Anger, wo der humanistische Nachwuchsforscher Johannes A. Irrwein den liebenswürdig provinziellen Eigenarten der Dorfgemeinschaft auf den Grund geht. Im Interview mit VIENNARAMA erzählt die junge Autorin vom Leben als „Shooting Star“, ihrem entkrampften Verhältnis zum Thema Heimat und der heutigen Aktualität der griechisch-römischen Antike.
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Für viele ist es der letzte Ausweg: Jedes Jahr machen sich notleidende Menschen aus Osteuropa in den Westen auf und hoffen dort auf bessere Existenzbedingungen. Einem von ihnen widmet Julya Rabinowich ihren neuen Roman Die Erdfresserin. Darin erzählt sie die Geschichte der jungen Frau Diana, die aus Dagestan nach Österreich kommt und in Wien als Prostituierte arbeitet, um dringend benötigtes Geld für ihre Familie zu verdienen; die tatsächliche Aussichtslosigkeit ihrer Lebenssituation drängt sie jedoch immer weiter in eine Welt ihrer Fantasie. VIENNARAMA hat mit der Autorin über Dianas Schicksal gesprochen.
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Er gilt heute als regelrechte Ikone der US-amerikanischen Beat-Generation: Der Skandalautor William S. Burroughs (1914-1997) schockiert die Öffentlichkeit seit den 1950ern nicht nur mit expliziten Schilderungen von Drogenkonsum, Sex und Gewalt, sondern kann auch mit seiner einflussreichen Arbeitstechnik des Cut-ups Aufsehen erregen. VIENNARAMA hat sich für euch in der vielfältigen Welt des Schriftstellers und Künstlers umgesehen, die derzeit in der Kunsthalle Wien unter dem Titel Cut-ups, Cut-ins, Cut-outs präsentiert wird.
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„Sie können Bücher nehmen.
Sie können Bücher geben.
Keine Anmeldung.
Keine Kosten.“ So einfach ist die Benützung von Frank Gassners offenen Bücherschränken, mit denen er in mittlerweile drei Wiener Bezirken zum kollektiven Büchertausch auffordert. VIENNARAMA hat den Künstler getroffen und mit ihm über seine nicht-kommerzielle Besetzung des öffentlichen Raums gesprochen.
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Sie stehen auf Bauzäunen, kleben an Bushaltestellen und hängen in den Stationen der U-Bahn: Helmut Seethalers kritische Zettelgedichte sind heute aus dem Stadtbild Wiens kaum mehr wegzudenken – oft sehr zum Ärger der Bürokratie, der diese Form der öffentlichen Textverbreitung seit Jahren ein Dorn im Auge ist. VIENNARAMA hat den ordnungswidrigen Schriftsteller bei der Arbeit begleitet und sich mit ihm über sein literarisches Schaffen unterhalten. mehr »
„Slammen bis der Bus kommt!“ ist das programmatische Motto des Wiener Slam-Poetry-Festivals BusBimSlam. Die Literaturzeitschrift & Radieschen präsentiert dazu noch vor ihrer Sommerpause eine Spezialausgabe – VIENNARAMA war bei der Release Party im Café Anno mit dabei und hat sich das Heft für euch genau angesehen.
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Gewaltige Baumaschinen, riesige Schutthaufen und dazwischen wilder Mohn – noch ist am Flugfeld Aspern von der zukünftigen Seestadt nicht besonders viel zu sehen. Aber dennoch: da tut sich was! VIENNARAMA hat sich selbst davon überzeugt und mit dem Schriftsteller Hanno Millesi gesprochen, der die Entstehung dieses neuen Stadtteils seit einem Jahr als stadt.schreiber literarisch begleitet.
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