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Bereits 2013 war VIENNARAMA auf der Biorama Fair Fair zu Gast. Heuer waren wir nicht nur wegen der offensichtlichen Namensverwandtschaft wieder dabei, sondern auch weil sich in den letzten zwei Jahren einiges getan haben dürfte. Wir haben uns gleich an Tag 1 auf die (fair produzierten) Socken gemacht, um zu sehen, was es im Bereich des nachhaltigen Konsums Neues gibt.

Vom Museumsquartier in die Ottakringer BrauereiOttakringer Brauerei
Mit halbstündiger Verspätung öffnet die Biorama Fair Fair ihre Tore. Vor dem Gebäude der Ottakringer Brauerei wartet schon eine kleine Menschenmenge gespannt und etwas ungeduldig auf den Einlass.
Man kennt die Brauerei ja schon von diversen anderen Events (Feschmarkt etc.), so also erklärt es sich von selbst, dass sich diese Location perfekt für Veranstaltungen dieser Art eignet. Auf den verschiedenen „Böden“ und draußen vor der Brauerei präsentieren an die 50 Austeller ihre Produkte.

Fairmehrt beliebt: Bio Street Food, Eco Fashion and Design Market for sustainable Products
Dass Fair Fashion nicht mehr in den Kinderschuhen steckt und somit auch kein Nischenprodukt mehr ist, dürfte sich in den letzten Jahren deutlich herauskristallisiert haben. Immer mehr faire Labels etablieren sich und bieten somit eine große Vielfalt an Designs. Dass nachhaltige Mode durchaus stylisch sein kann, beweist auch das Label better b. good, welches sowohl Basics als auch Shirts mit coolen Prints (ja wirklichen coolen, nichts wie „Zicke“, „Viertel vor Bier“ oder sondergleichen) verkauft. Und das zum wirklich kleinen Preis – schon ab 12,50€ ist man dabei. Somit wären auch Vorurteile á la „faire Mode ist für mich nicht leistbar“ aus der Welt geschafft.

Auch Naturkosmetik findet immer mehr Anklang und so bekommt man bei Biotiful oder Bio KürbisLiMaCo alles was das Herz begehrt. Von ätherischen Ölen über Shampoos bis hin zu Öko-Nagellack werden hier hochwertige, biologische sowie tierversuchs-freie Alternativen geboten.
Neben den Verkaufsständen der einzelnen Aussteller sind verschiedenste Talks und Diskussionen eine willkommene Erweiterung. Hier geht es unter anderem darum, ob die neuerwachte Liebe zum Handwerk ein vorübergehendes Phänomen sei, ob Veganismus tatsächlich der bessere Lebensstil ist und warum nicht mehr Labels auf „eco friendly fashion“ setzen.

Eine Portion Heuschrecken, bitte!
Auch kulinarisch hat die Fair Fair dieses Jahr wieder einiges zu bieten. Auf dem Bio-Foodmarket gibt es neben Biofisch auch die schnelle Kartoffel, Smoothies und viele weitere vegetarische und vegane Köstlichkeiten, vor allem etwas für die Mutigen unter uns. „Speiseplan“ – so nennt sich der Verein – widmet sich der Entomophagie. Genau, richtig! Dem Verzehr von Insekten. Hier kann man von Heuschrecken bis hin zu Mehlwürmern alles kosten, was man sonst nur aus dem Dschungelcamp kennt.

VIENNARAMA-Fazit: Nachhaltig zu leben ist schon lange kein Trend mehr, sondern vielmehr eine Einstellung – und zwar eine unterstützenswerte, wie wir finden. Die Biorama Fair Fair beweist wieder einmal mehr, dass gute Qualität, faire Herstellung und tolles Design keine unmögliche Kombination sind und es sich lohnt in Produkte dieser Art zu investieren. Also, auf auf! Bis Sonntag habt ihr noch Zeit, euch von der Messe und den Ausstellern zu überzeugen oder den ein oder anderen Mehlwurm zu probieren.

P.S. Wer zusätzlich Gutes tun will, zahlt beim Einlass 5€ statt den üblichen 3€ – der aufgerundete Betrag geht an die Flüchtlingshilfe des Roten Kreuzes!

www.fairfair.at

Ottakringer Brauerei
Sa., 12. September von 11 bis 21 Uhr
So., 13. September von 11 bis 20 Uhr

Foto-Credits: Nadine Pinezits

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