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Schelato. Was uns verbal schon so leicht von den Lippen geht, kann man ebenso leicht und genussvoll mit der Zunge wieder aufschlecken. VIENNARAMA hat den kleinen Eissalon im achten Wiener Gemeindebezirk besucht und wieder einmal festgestellt, dass Eis nicht gleich Eis ist.

Alleskönner Eis
Es ist heiß, es ist Sommer und wir lieben Süßes. Sich ein Eis zwischendurch zu gönnen ist daher gerade eine unserer Lieblingsbeschäftigungen. Was früher eher eine Frage des nähesten Eissalons war, wird heute allerdings mit Bedacht auf Produktion, Ambiente und Sortiment geradewegs zelebriert. Frozen Yoghurt, veganes Eis, Fair Trade Zutaten, gewagte Kombinationen – nachdem das Eis in seiner Vielfalt seine Neugeburt feiert, ist wirklich für jeden etwas dabei! Und wer den BIO-Zutaten den Vorrang gibt, kommt um das Schelato auf lange Sicht bestimmt nicht herum.

2 Kreative, 1 neue Idee
Angefangen hat alles mit einer handelsüblichen Eismaschine. Und einem Theaterprojekt. Das Theater war es nämlich, das Filmemacher Philipp Blihall und Modedesigner Luciano Raimondi zueinanderbrachte. Und eine Eismaschine war es, die die beiden auf Blihalls Dachterrasse im Sommer mit selbstgemachten Kreationen versorgte. Aus dem Experimentieren wurde bald ein gemeinsames Interesse und am Ende standen zwei Jahre des Tüftelns, Recherchierens, Probierens. Ein weiter Weg bis zum…

…Schelato!
Den kleinen Salon in der Lerchenfelderstraße 34 erkennt man schon von weitem an einem typischen Retro-Eis-Schild, das wir nicht gleich dem modernen Schelato zuschreiben. Dies hat jedoch einen traditionsbehafteten Hintergrund: Denn bereits die Vorgänger des Ladens machten Jahrzehnte lang Eis zu ihrem Geschäft. Heute lädt ein kleiner Gastgarten und 20 Plätze im Inneren sowie das willkommenheißende Grinsen des Eisstanitzelprofis ein zu verweilen.

Zum Eis machen in den Keller gehen
Da die Eisproduktion wirklich noch von Hand und quasi vom Keller in den Verkaufsraum geschieht, öffnen die Pforten des Schelatos ein klein wenig später. Wenn man dann die ausgefallenen Sorten sieht, die rein mit BIO-Milch, -Zucker, -Rohzutaten und teilweise BIO-Alkohol hergestellt werden, weiß man: Das Warten hat sich gelohnt. Spätestens aber, wenn man das erste Mal wie wir am Mangoeis schleckt und nicht glauben kann, wie fruchtig authentisch Eis schmecken kann. Hier merkt man, dass es sich wirklich noch um Selbstgemachtes handelt. Bei Fruchtsorten entsteht dadurch eine sorbetartige Konsistenz, die das ursprüngliche Aroma nicht verfälscht. Mit rund 1,40€ pro Kugel ist man beim großen Schlemmen dabei.

VIENNARAMA-Fazit: Ob Zuckermais, Mohn, piemontesische Haselnuss oder sizilianische Cantaloupe-Melone – wer immer auf der Suche nach neuen Geschmackserlebnissen ist, wird hier auf jeden Fall fündig! Auch wenn die strukturierte Pressekommunikation und der Webauftritt des Teams noch ausgebaut werden könnten: Das Eis können wir jederzeit weiterempfehlen!

Lerchenfelderstraße 34, 1080 Wien

Öffnungszeiten
Mo-Do: 12:00-22:00
Fr-So: 11:30-22:00

https://www.facebook.com/schelato/

Foto-Credits: Schelato

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